Gender
Der Arbeitsbereich Gender im Referat Frauen-Männer-Gender wurde 2018 eingerichtet und beschäftigt sich aus einer kirchlichen Perspektive mit der aktuellen Thematik. Noch befinden sich Inhalte und Umsetzungen im Entwicklungsprozess.
Anspruch des Referats:
In unserer Arbeit begegnen uns Menschen aller Geschlechter. Es ist unser Auftrag, eine Pastoral weiterzuentwickeln, die dieser Realität gerecht wird. Eine zentrale Frage ist die der Geschlechtergerechtigkeit.
In unserer Arbeit begegnen uns Menschen aller Geschlechter. Es ist unser Auftrag, eine Pastoral weiterzuentwickeln, die dieser Realität gerecht wird. Eine zentrale Frage ist die der Geschlechtergerechtigkeit.
- Wie müssen kirchliche, politische und gesellschaftliche Strukturen gestaltet sein, um geglücktes Leben zu ermöglichen?
- Wie gehen wir mit vorhandenen - oft vorurteilsvollen und diskriminierenden - Bildern und Verhaltensweisen um?
Gender ist dabei auch eine analytische Kategorie. Damit können Rollenzuschreibungen und festgefahrene gesellschaftliche Strukturen erkannt und reflektiert werden. Dadurch und auch durch unsere konkrete Arbeit können sich Sicht- und Verhaltensweisen ändern.
Grundlagen der Gender Studies:
Mithilfe der Analysekategorie Gender wird zwischen dem biologischen Geschlecht einer Person (sex) und der zugeschriebenen gesellschaftlichen und kirchlichen Rollenerwartung (gender) unterschieden. Durch diese Differenzierung können ungerechtfertigte Geschlechterstereotypen und Rahmenbedingungen für Menschen identifiziert werden.
Mithilfe der Analysekategorie Gender wird zwischen dem biologischen Geschlecht einer Person (sex) und der zugeschriebenen gesellschaftlichen und kirchlichen Rollenerwartung (gender) unterschieden. Durch diese Differenzierung können ungerechtfertigte Geschlechterstereotypen und Rahmenbedingungen für Menschen identifiziert werden.
Gendersensible Kommunikation:
Geschlechterstereotypen haben sich über die Jahrhunderte hinweg auch in Sprache, Inhalten und Ausdrucksformen unseres Glaubens eingeschrieben. Sprache bildet Wirklichkeit ab und gestaltet diese gleichzeitig auch mit, deshalb ist eine gendersensible Sprache von großer Bedeutung. Wir nutzen selbst genderinklusive bzw. genderfreie Sprachformen und setzen uns dafür ein, dass auch Dritte sensibilisiert und befähigt werden, dies zu tun.
Geschlechterstereotypen haben sich über die Jahrhunderte hinweg auch in Sprache, Inhalten und Ausdrucksformen unseres Glaubens eingeschrieben. Sprache bildet Wirklichkeit ab und gestaltet diese gleichzeitig auch mit, deshalb ist eine gendersensible Sprache von großer Bedeutung. Wir nutzen selbst genderinklusive bzw. genderfreie Sprachformen und setzen uns dafür ein, dass auch Dritte sensibilisiert und befähigt werden, dies zu tun.
Angebote des Referats:
Das Referat bietet Seminare und Schulungen rund um das Thema ‚Gender‘ für Haupt- und Ehrenamtliche an, deren Gestaltung sich an den Ergebnissen theologischer Frauen-, Männer- und Geschlechterforschung orientiert. Inhaltliche Ziele bilden somit u.a. der Abbau von Geschlechterhierarchien, ein kreativer Umgang mit überholten kirchlichen Zuschreibungen von Geschlechterrollen und die Stärkung der Wahlfreiheit Einzelner. Auch sozial- und naturwissenschaftliche Expertisen um (Un-)Doing Gender, Gender-Mainstreaming, Persönlichkeitsentwicklung und Geschlechtsidentität werden in den Blick genommen. Eine gendersensible Kommunikation dient dabei als Grundlage.
Das Referat bietet Seminare und Schulungen rund um das Thema ‚Gender‘ für Haupt- und Ehrenamtliche an, deren Gestaltung sich an den Ergebnissen theologischer Frauen-, Männer- und Geschlechterforschung orientiert. Inhaltliche Ziele bilden somit u.a. der Abbau von Geschlechterhierarchien, ein kreativer Umgang mit überholten kirchlichen Zuschreibungen von Geschlechterrollen und die Stärkung der Wahlfreiheit Einzelner. Auch sozial- und naturwissenschaftliche Expertisen um (Un-)Doing Gender, Gender-Mainstreaming, Persönlichkeitsentwicklung und Geschlechtsidentität werden in den Blick genommen. Eine gendersensible Kommunikation dient dabei als Grundlage.


